Stackables und Acryl lasern

VonMatthias Püski

Stackables und Acryl lasern

Nachdem ich mir ja für dieses Jahr vorgenommen habe, wieder jeden Tag zu bloggen, muss ich ja auch jeden Tag etwas finden, was Euch zumindest ein klein wenig interessieren könnte.

Ich glaube, Laser finden doch alle toll, oder?

Im Zuge meiner Arbeitszimmer Reorganisierung, besteht natürlich immer wieder Bedarf nach Ordnungssystemen wie z.B. Kleinteilmagazinen oder Schreibtisch Mobiliar. Da auf meinem Schreibtisch permanent das Chaos herrscht, habe ich nach einer Lösung für die Organisation für meine Mess- und Kleingeräte gesucht. Dabei bin ich auf diese Seite gestolpert. Dort finden sich allerlei Generatoren für gelasertes Sperrholz.

und hier bin ich auch fündig geworden, Es gibt dort stapelbare Mini-Regale für Farbtuben. Die kann man ganz leicht umbauen, indem man einfach mit einem Vektorzeichenprogram die Bohrungen entfernt.

Jetzt habe ich als erstes zwei Etagen für Oszilloskop und Kleingeräte gebaut:

Und noch eins in Acryl:

Acryl ist ein wenig mit Vorsicht zu genießen, da es sich bei unsachgemäßer Bestrahlung durch den Laser leicht entzünden kann. Außerdem muss man beim Zusammenkleben sehr sauber arbeiten.

Hier noch gesammelt ein paar Hinweise, die beim Arbeiten mit Acryl hilfreich sein könnten:

  • Immer eine geeignete Schnittunterlage verwenden, am besten ein Schnittgitter.
  • Ein feuchtes Küchentuch unter der Acrylscheibe verhindert Brandflecken auf dem Glas.
  • Langsam fahren bei hoher Leistung mit einer Frequenz von > 3kHz erzeugt schöne glatte Kanten. Durch die hohe Frequenz reißen etwaige Flammen immer wieder ab und die Hitze wird an der Kante nicht zu groß.
  • Falls das Schnittgitter einen Sammelkasten hat, sollte man diesen vor dem Lasern leeren. Kleine Holzstücke im Kasten können sich leicht entzünden, wenn sie vom Laser getroffen werden und Schmauchspuren am Acrylglas erzeugen.
  • Unbedingt für ausreichende Lüftung sorgen und nie ohne funktionierende Abluftanlage arbeiten.

Beim Kleben sollte man vorher für Sauberkeit sorgen und ein weiches Tuch unterlegen um Kratzer am Acryl zu vermeiden. Einmalhandschuhe sorgen dafür, dass hinterher nicht alles voller Fingerabdrücke ist.

Hat man alles richtig gemacht, kann man sich hinterher über sein Ergebnis freuen:

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